aproposluther – eine interaktive Installation zum Reformationsjahr

aproposluther

WORUM GEHT’S?
Eine interaktive Installation in der Konstantin-Basilika in Trier, die sich mit dem Leben und Wirken Martin Luthers beschäftigt.

WANN?
Ab dem 21. September 2017 wird die Installation an und in der Konstantin-Basilika Trier für Besucher/innen zugänglich sein.

Projektbeschreibung

AproposLuther wurde von der Hochschule Trier durch Professor Daniel Gilgen (Medienräume) initiiert. Konzept und Realisation erfolgte durch ein interdisziplinäres Team aus Studenten der Fachbereiche Gestaltung (Intermedia Design / Architektur) und Informatik.

Anlässlich des 500. Jubiläums zum Beginn der Reformation, bietet die interaktive Installation ihren Besucher/innen an insgesamt fünf Stationen die Möglichkeit, sich spielerisch mit dem Leben und Wirken Martin Luthers zu beschäftigen. Dabei werden auch die Kerngedanken der Reformationsbewegung näher beleuchtet und in einen aktuellen Zusammenhang gebracht.

Gefördert und unterstützt wird das Projekt durch den Evangelischen Kirchenkreis Trier (EKKT). Außerdem zählt es zu einem der ausgewählten EU-Projekte mit grenzüberschreitendem Mehrwert und wird im Rahmen des INTERREG Programm Großregion maßgeblich finanziert.

Ab dem 21. September 2017 wird die Installation an und in der Konstantin Basilika Trier für Besucher/innen zugänglich sein. Am 24. September 2017 (Sonntag) bildet das Reformationsfest des EKKT den Abschluss der Installation.

Öffnungszeiten

21. – 24.09.2017

Do. 21.09:
} 11 – 18 Uhr
Fr. 22.09:
} 10 – 18 Uhr
Sa. 23.09:
} 10 – 18 Uhr
So. 24.09:
} 11:30 – 18 Uhr

Konzept

AproposLuther thematisiert sowohl die Person, als auch das Wirken des Reformators. Durch die einzelnen Stationen wird ein Bezug zu seinen gastlichen Tischgesellschaften und den Grundgedanken der Reformation hergestellt.

Die Installation wird auf dem Platz vor und in der Basilika umgesetzt, wobei sich der größere Bereich im Inneren befindet. Die zwei Bereiche werden auf beiden Seiten der Fassade durch eine Projektion virtuell verbunden.

Die Installationsarchitektur symbolisiert als durchgängige Form den folgenreichen Einfluss von Martin Luthers Wirken auf die Geschehnisse der vergangenen Jahrhunderte – vom Mittelalter bis in die Moderne. Aus der Form heraus ergeben sich unterschiedliche Räume und Ebenen in verschiedenen Höhen, die als fünf Stationen die Besucher/innen dazu animieren, sich interaktiv und spielerisch mit den Themen der Reformation auseinanderzusetzen.

Am Einlass der Installation, im Innenbereich der Basilika, erhalten die Besucher/innen eine digital erweiterte Spielkarte – die Luther[Card] –, mit der sie sich an den einzelnen Stationen einloggen und so Teil der Installation werden. Eine bestimmte Farbe auf der Karte weist jeden Besucher einer von vier Spielergruppen zu.

Die Spiele sind so konzipiert, dass pro Runde jeweils eine Person aus verschiedenen Gruppen teilnimmt. Dieses Konzept basiert darauf, dass man mit anderen Besuchern/innen „an einen Tisch kommt“, unabhängig ihres sozialen, ethnischen oder religiösen Hintergrundes. Ein respektvoller und offener Umgang miteinander wird dadurch gefördert, denn die Besucher müssen sich untereinander absprechen und werden innerhalb der Spiele durch ein gemeinschaftliches Erlebnis belohnt.

So schlägt AproposLuther nicht nur die Brücke zu unserer digitalen Neuzeit, sondern steht auch im Sinne der Reformationsbewegung für eine friedliche interkulturelle Zusammenkunft.